
Zentralbanken im Goldrausch: 19 Tonnen im Dezember – und kein Ende in Sicht
Während die deutsche Bundesregierung weiterhin Milliarden in fragwürdige Projekte pumpt und die Inflation den Bürgern das Ersparte aus der Tasche zieht, setzen die Notenbanken dieser Welt auf eine bewährte Strategie: Sie kaufen Gold. Und zwar in rauen Mengen. Die jüngsten Zahlen des World Gold Council sprechen eine deutliche Sprache – und sollten jeden aufhorchen lassen, der sich um die Sicherheit seines Vermögens sorgt.
Usbekistan, Kasachstan und Polen führen die Käuferliste an
Im Dezember erwarben Zentralbanken weltweit netto 19 Tonnen des begehrten Edelmetalls. An der Spitze der Käufer stand überraschenderweise nicht etwa China oder Russland, sondern die Zentralbank von Usbekistan mit stolzen 10 Tonnen. Dicht gefolgt von Kasachstan mit 8 Tonnen und Polen mit 7 Tonnen. Die polnische Nationalbank hatte erst kürzlich verkündet, ihren Goldbestand im Jahr 2026 von 550 auf beeindruckende 700 Tonnen aufstocken zu wollen – eine Ankündigung, die dem Goldpreis prompt weiteren Auftrieb verlieh.
Man fragt sich unwillkürlich: Woher nimmt Polen eigentlich das Geld für diese massiven Goldkäufe? Ein Blick auf die Zahlen offenbart eine pikante Wahrheit. Seit dem EU-Beitritt 2004 sind über 500 Milliarden Euro an Fördermitteln in unser Nachbarland geflossen. Die ersten Tranchen wurden bereits 1991 unter Helmut Kohl bewilligt. Der deutsche Steuerzahler finanziert also indirekt die Goldreserven anderer Nationen, während hierzulande die Infrastruktur verfällt und die Altersvorsorge wackelt.
China kauft seit 14 Monaten ununterbrochen
Besonders bemerkenswert ist die Hartnäckigkeit Chinas. Das Reich der Mitte verlängerte seine Kaufserie auf nunmehr 14 Monate in Folge. Offiziell wurden zwar nur 27 Tonnen für das Gesamtjahr gemeldet, doch Experten vermuten seit langem, dass die tatsächlichen Käufe deutlich höher liegen. Die kommunistische Führung in Peking weiß offenbar sehr genau, was sie tut – und bereitet sich auf turbulente Zeiten vor.
Auch kleinere Akteure wie die Kirgisische Republik, die Tschechische Republik, die Mongolei und Indonesien griffen im Dezember beherzt zu. Singapur hingegen schwamm gegen den Strom und reduzierte seine Reserven um 11 Tonnen – der größte gemeldete Verkauf des Monats.
Jahresbilanz 2025: Leichter Rückgang, aber weiterhin massives Interesse
Die Gesamtbilanz für das Jahr 2025 zeigt Nettokäufe von 328 Tonnen Gold durch Zentralbanken weltweit. Das liegt zwar leicht unter dem Vorjahreswert von 345 Tonnen, bleibt aber auf einem historisch hohen Niveau. Polen führt die Jahresstatistik mit 102 Tonnen an, gefolgt von Kasachstan (57 Tonnen), dem aserbaidschanischen Staatsfonds SOFAZ (53 Tonnen) und Brasilien (43 Tonnen).
Auf der Verkäuferseite finden sich neben Singapur (26 Tonnen) auch Ghana (12 Tonnen) und interessanterweise Russland mit 6 Tonnen. Letzteres dürfte allerdings eher taktischen Überlegungen geschuldet sein als einem grundsätzlichen Strategiewechsel.
Was bedeutet das für den deutschen Anleger?
Die Botschaft der Zentralbanken ist unmissverständlich: Gold bleibt der ultimative Wertspeicher in unsicheren Zeiten. Während Politiker in Berlin und Brüssel weiterhin Schulden anhäufen und die Kaufkraft des Euro systematisch zerstören, sichern sich die Notenbanken dieser Welt mit dem einzigen Geld ab, das seit Jahrtausenden seinen Wert behält.
Für den deutschen Sparer sollte dies ein deutliches Signal sein. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber gehören als Absicherung in jedes gut diversifizierte Portfolio. Sie bieten Schutz vor Inflation, Währungsverfall und den Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltordnung – Risiken, die angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen und der desaströsen Haushaltspolitik der vergangenen Jahre keineswegs abnehmen werden.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Kauf von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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