
Europas Autoindustrie im freien Fall: Fast 400.000 Jobs seit 2019 vernichtet
Die Zahlen sind erschütternd, die Konsequenzen verheerend: Eine aktuelle Studie des Wirtschaftsanalysten Günther Oswald offenbart das ganze Ausmaß der Katastrophe, die sich in der europäischen Automobilindustrie abspielt. Allein in den Jahren 2024 und 2025 wurden sage und schreibe 166.000 Arbeitsplätze zur Streichung gemeldet. Seit 2019 summiert sich der Kahlschlag auf unfassbare 378.000 Stellen. Deutschland und Österreich trifft es dabei besonders hart – Werke schließen, Produktionen schrumpfen, neue Jobs entstehen kaum noch.
Die EU-Kommission als Totengräber der Industrie
Was die Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen als "Rettung" der Autoindustrie verkauft, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als das genaue Gegenteil. Die eFuel Alliance Österreich schlägt Alarm: Statt echter Technologieoffenheit werde das E-Auto-Monopol weiter zementiert. Die Folgen? Fatal für Jobs, Wettbewerbsfähigkeit und den gesamten Industriestandort Europa.
„Die Kommission hat nicht geliefert, was bestellt wurde", kritisiert Stephan Schwarzer, Generalsekretär der eFuel Alliance Österreich, in einer Aussendung. Und er hat recht. Zwar verspricht Brüssel ab 2035 minimale Emissionsspielräume, doch in der Praxis bleibt davon kaum etwas übrig. Nachhaltige Kraftstoffe werden nicht gleichwertig anerkannt, sondern weiter eingeschränkt. Von Pragmatismus sei wenig zu sehen, die Spielräume für Alternativen lägen bei gerade einmal drei bis sieben Prozent der Neuzulassungen.
Kaufzwänge und ideologische Scheuklappen
Als wäre das nicht genug, kommen ab 2030 neue Kaufzwänge auf die Bürger zu. Flottenbetreiber sollen dann überwiegend E-Autos anschaffen – in Österreich satte 58 Prozent der Neuwagen. Andere klimafreundliche Technologien dürfen kurz mitspielen, werden 2035 aber wieder aussortiert. Eine Politik mit ideologischen Scheuklappen, die jegliche technologische Innovation im Keim erstickt.
Der Markt spricht dabei eine unmissverständliche Sprache: Der E-Auto-Anteil liegt EU-weit bei mageren 17 Prozent. Viele Kunden können oder wollen schlichtweg nicht elektrisch fahren. Die Gründe sind vielfältig – mangelnde Ladeinfrastruktur, hohe Anschaffungskosten, begrenzte Reichweite. Doch interessiert das die Brüsseler Bürokraten? Offensichtlich nicht.
„Die EU darf die Menschen nicht in eine Zwangsjacke stecken."
Diese Warnung von Stephan Schwarzer sollte eigentlich bei jedem verantwortungsvollen Politiker Gehör finden. Doch die Realität sieht anders aus.
Europa reguliert sich zu Tode – während die Konkurrenz aufrüstet
Besonders brisant ist der internationale Vergleich. Während Europa reguliert und bestraft, stärken China, die USA und Indien gezielt ihre Industrie. Die sogenannten Klimastrafen von inzwischen rund 16 Milliarden Euro pro Jahr fließen nicht etwa zurück in europäische Investitionen. Nein, sie helfen außereuropäischen Herstellern, Marktanteile zu gewinnen. Ein Treppenwitz der Geschichte, der seinesgleichen sucht.
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Die EU bestraft ihre eigene Industrie mit Milliardensummen und schafft damit Wettbewerbsvorteile für chinesische Konzerne. Das ist keine Klimapolitik mehr, das ist wirtschaftlicher Selbstmord auf Raten.
Die Zeche zahlt der Bürger
Am Ende sind es wie immer die einfachen Bürger, die die Zeche für diese verfehlte Politik zahlen. Arbeitsplätze verschwinden, Wohlstand schwindet, die Mobilität wird eingeschränkt. Die Auswirkungen reichen weit über die Automobilindustrie hinaus – Zulieferer, Handel, Gewerbe, der gesamte Dienstleistungssektor ist betroffen. Ausflüge, Urlaube, Pendlerwesen – alles wird teurer, komplizierter, eingeschränkter.
Das Europäische Parlament als letzte Hoffnung?
Nun richtet sich der Blick auf das Europäische Parlament. Dort müsse der Kurs korrigiert werden, fordert die eFuel Alliance. Doch wie wahrscheinlich ist das? Die gleichen Parteien, die diese desaströse Politik zu verantworten haben, sitzen nach wie vor an den Schalthebeln der Macht. Und solange die Wähler diese Parteien weiterhin unterstützen, wird sich wenig ändern.
Es ist höchste Zeit für einen grundlegenden Kurswechsel. Europa braucht eine Industriepolitik, die auf Technologieoffenheit setzt, statt auf ideologische Verbote. Eine Politik, die Arbeitsplätze schützt, statt sie zu vernichten. Eine Politik, die den Bürgern dient, statt sie zu bevormunden. Ob das Europäische Parlament den Mut aufbringt, diesen Kurswechsel einzuleiten, bleibt abzuwarten. Die Zeit drängt – denn sonst droht der europäischen Autoindustrie der endgültige Absturz.
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