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24.06.2026
16:43 Uhr

Trumps gefährliches Spiel: Weißes Haus soll Selenskyj zu Angriffen auf russisches Kernland ermutigt haben

Während die Welt gebannt auf die Genfer Verhandlungen zwischen Washington und Teheran starrte und sich an die Hoffnung auf einen Frieden im Nahen Osten klammerte, geschah anderswo etwas, das weit gefährlicher sein könnte: Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine kocht wieder hoch. Und das offenbar nicht zufällig. Ukrainische Drohnen schlagen immer dreister in Moskau und auf der Krim ein – und nach Berichten mehrerer ukrainischer Medien soll genau dahinter ein grünes Licht aus dem Weißen Haus stecken.

Ein Präsident, der zur Kühnheit auffordert

Die Behauptung, die derzeit durch Kiews Medienlandschaft geistert, hat es in sich. Präsident Donald Trump soll seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj im Privaten geraten haben, künftig „mutiger“ gegen Russland vorzugehen. So zumindest stellt es ein ranghoher ukrainischer Beamter dar, der über ein jüngstes Treffen zwischen Trump und Selenskyj informiert worden sein will.

„Trump sagt, er glaube nicht wirklich, dass Putin ohne Druck irgendetwas tun werde“, soll der Beamte erklärt haben.

Ein weiterer US-Vertreter ergänzte demnach, der Präsident glaube an „Frieden durch Stärke“. Eine Formel, die nach klarer Linie klingt – und doch ein hochriskantes Spiel mit dem Feuer sein könnte. Denn wer den nuklear bewaffneten russischen Bären zu sehr piekst, der riskiert mehr als nur ein wütendes Brummen.

Washington zieht sich zurück – und überlässt das Feld den Kriegsparteien

Bezeichnend ist die Gleichgültigkeit, mit der Trump auf die schleppenden Bemühungen reagierte, beide Seiten zurück an den Verhandlungstisch zu bringen. Auf entsprechende Nachfragen soll er lapidar geantwortet haben:

„Es stört mich nicht. Ich meine, sollen sie es doch unter sich ausmachen.“

Diese Haltung markiert einen spürbaren Schritt zurück, nachdem der groß angekündigte Gipfel zwischen Putin und Trump in Alaska keine nennenswerten Ergebnisse gebracht hatte – außer vielleicht einer leichten Verbesserung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington. Selenskyj wiederum stellte vor wenigen Tagen klar, er werde keinesfalls nach Moskau reisen: Ein Treffen sei nur in der Türkei, der Schweiz oder im Nahen Osten denkbar.

Musik in den Ohren Berlins und Brüssels?

Sollte sich bewahrheiten, dass Trump tatsächlich zu „mutigerem“ Vorgehen ermuntert hat, dürfte dies in London, Paris, Berlin und den baltischen Staaten frenetisch beklatscht werden. Genau dieses klare amerikanische Signal hatten sie ersehnt, um Russland härtere Kosten aufzubürden. Doch man fragt sich unweigerlich: Wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn dieses gefährliche Spiel außer Kontrolle gerät? Die deutsche Regierung jedenfalls scheint sich abermals einer Eskalationsrhetorik anzuschließen, deren Folgen am Ende der deutsche Steuerzahler und Bürger ausbaden müsste.

Das eigentliche Problem liegt auf der Hand: All dies wurde bereits versucht. Und jedes Mal eskaliert Moskau seinerseits, um dem Westen seine roten Linien aufzuzeigen. Längst ist es ein Stellvertreterkrieg – doch die Grenze zur offenen Konfrontation mit der NATO ist hauchdünn. Ein Funke genügt, und aus einem regional begrenzten Konflikt könnte ein Flächenbrand werden, der weit über die ukrainisch-russischen Grenzen hinausreicht.

Was bedeutet das für den vorsichtigen Anleger?

In Zeiten, in denen geopolitische Brandherde aufflammen und Großmächte mit der Eskalation kokettieren, zeigt sich einmal mehr der Wert beständiger Sachwerte. Während Papiergeld und volatile Anlageklassen im Sturm der Weltpolitik schwanken, haben physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie in Krisenzeiten ihren realen Wert bewahren. Eine kluge Beimischung physischer Edelmetalle kann daher ein sinnvoller Baustein zur Absicherung eines breit gestreuten Vermögens sein – gerade dann, wenn die Welt einmal mehr am Rande des Abgrunds zu taumeln scheint.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen.

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