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08.05.2026
08:57 Uhr

Pulverfass Hormus: Trumps "spielerische Ohrfeige" für die Mullahs

Die brüchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wackelt bedrohlich. In der strategisch hochsensiblen Straße von Hormus, durch die ein Großteil des weltweiten Öls verschifft wird, lieferten sich amerikanische und iranische Streitkräfte einen offenen Schlagabtausch. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig, den Konflikt eskaliert zu haben – während die Welt gebannt zuschaut und die Ölmärkte nervös zittern.

Raketen, Drohnen und Schnellboote gegen US-Zerstörer

Wie das US-Regionalkommando CENTCOM auf der Plattform X mitteilte, sollen iranische Streitkräfte am Donnerstag drei US-Schiffe angegriffen haben, die als Lenkwaffenzerstörer die Meerenge in Richtung Golf von Oman passierten. Mehrere Raketen seien abgefeuert, Drohnen sowie kleine Boote eingesetzt worden. Die US-Marine habe die Bedrohungen "neutralisiert" und im Gegenzug iranische Militäreinrichtungen ins Visier genommen – darunter Raketen- und Drohnenabschussrampen, Kommandozentralen sowie Aufklärungs- und Überwachungseinrichtungen.

Eine Eskalation strebe man nicht an, beteuerte das CENTCOM. Doch wer in dieser Region einen amerikanischen Zerstörer mit Raketen attackiere, müsse sich über die Reaktion nicht wundern. Das Pentagon stellt klar: Die eigenen Streitkräfte würden geschützt – mit allen verfügbaren Mitteln.

Teheran spricht von Waffenruhe-Bruch

Das Regime in Teheran sieht die Sache erwartungsgemäß anders. Das iranische Militär warf den USA vor, die Waffenruhe verletzt zu haben. Wie der staatsnahe Sender Press TV unter Berufung auf das iranische Hauptquartier Khatam al-Anbiya berichtete, habe das US-Militär einen iranischen Öltanker angegriffen. Mit Unterstützung "regionaler Länder" seien zudem Luftangriffe auf zivile Gebiete entlang der Küste sowie auf die Insel Gheschm geflogen worden. Die iranischen Streitkräfte hätten daraufhin "umgehend reagiert" und US-Militärschiffe östlich der Straße von Hormus angegriffen.

Unabhängig überprüfen lässt sich derzeit keine der beiden Darstellungen. Im Nebel des Krieges wird traditionell mit Wahrheiten ähnlich verschwenderisch umgegangen wie mit Munition.

Auch die Emirate unter Beschuss

Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten am frühen Morgen, ihre Luftverteidigung habe Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran abgewehrt. Bereits Anfang der Woche hatte Teheran den Golfstaat erstmals seit Beginn der Waffenruhe wieder ins Fadenkreuz genommen. Die iranischen Streitkräfte begründeten die Attacken als Antwort auf eine US-Initiative zur Öffnung der Straße von Hormus – einer Initiative, die Trump am Dienstag wieder aussetzte. Iran hat die Schifffahrt in der Meerenge seit Kriegsbeginn praktisch zum Erliegen gebracht – mit absehbaren Folgen für die globalen Energiepreise.

Trumps drastische Worte: "Wahnsinnige" in Teheran

US-Präsident Donald Trump fand auf seiner Plattform Truth Social erneut sehr deutliche Worte. Iran solle eine Friedensvereinbarung schnell unterzeichnen, andernfalls werde das US-Militär iranische Einheiten künftig "noch viel härter und viel gewaltsamer" treffen. Das Land werde "von Wahnsinnigen angeführt", die eine Atomwaffe ohne zu zögern einsetzen würden – eine Gelegenheit, die Trump ihnen niemals geben werde.

Gegenüber ABC News bezeichnete Trump die jüngsten US-Angriffe auf den Iran als "kleine, spielerische Ohrfeige" und betonte, die Waffenruhe gelte weiterhin. Sollte sich das ändern, werde "viel Rauch aus dem Iran aufsteigen" – eine unmissverständliche Drohung mit massiven Bombardements.

Europa als Zaungast – Deutschland zwischen Naivität und Hilflosigkeit

Während im Persischen Golf scharf geschossen wird, bleibt Europa wieder einmal in der Rolle des sprachlosen Beobachters. Berlin hat in Sachen Außenpolitik in den vergangenen Jahren derart an Substanz und Glaubwürdigkeit verloren, dass deutsche Stimmen in dieser Krise kaum noch wahrgenommen werden. Statt mit eigener Sicherheitspolitik aufzutreten, klammert sich die Bundesregierung an die Hoffnung, dass Washington die Lage schon irgendwie regeln werde. Eine bittere Wahrheit für ein Land, das seine Energieversorgung jahrzehntelang von einem stabilen Welthandel und freier Schifffahrt abhängig gemacht hat – und das nun, in der Stunde der Bewährung, weder eigene militärische Schlagkraft noch politisches Gewicht in die Waagschale werfen kann.

Was bedeutet das für deutsche Sparer?

Die Straße von Hormus ist die wichtigste Lebensader des globalen Ölmarktes. Etwa ein Fünftel der weltweiten Öltransporte passiert diese Meerenge. Schon jede ernsthafte Störung lässt die Preise an den Rohstoffmärkten sprunghaft steigen – mit unmittelbaren Folgen für Sprit, Heizöl und Lebensmittelpreise in Deutschland. Inflation und geopolitische Unsicherheit sind die natürlichen Verbündeten von physischem Gold und Silber, die seit Jahrtausenden als Krisenwährung gelten. Während Aktienmärkte bei jedem Krisenbeben zucken und Staatsanleihen unter dem Damoklesschwert immer neuer Schuldenpakete leiden, behaupten Edelmetalle traditionell ihren Wert – unabhängig davon, ob in Hormus, im Schwarzen Meer oder in den Zentralbanken dieser Welt das nächste Feuer ausbricht.

Die Lage am Persischen Golf zeigt einmal mehr, wie zerbrechlich die globale Ordnung geworden ist. Wer sein Vermögen schützen will, sollte sich nicht auf politische Beruhigungen verlassen, sondern auf reale Werte setzen.

Haftungsausschluss

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Sie geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist verpflichtet, sich vor Anlageentscheidungen eigenständig zu informieren oder einen unabhängigen Finanz-, Steuer- oder Rechtsberater zu konsultieren. Eine Haftung für Vermögensschäden, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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