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20.06.2026
08:10 Uhr

Politisches Erdbeben: AfD pulverisiert im ZDF-Politbarometer alle Rekorde – die GroKo verliert ihre Mehrheit

Es ist ein Wert, der in den Berliner Regierungszentralen für lange Gesichter sorgen dürfte: Die AfD klettert im jüngsten ZDF-Politbarometer auf 28 Prozent und markiert damit ihren bislang höchsten Stand in dieser Erhebung. Die Partei zieht damit nicht nur an der Union vorbei – sie baut ihren Abstand sogar weiter aus. CDU und CSU, die unter Friedrich Merz mit dem Versprechen einer Wende angetreten waren, dümpeln bei mageren 24 Prozent. Wer geglaubt hatte, der Kanzlerwechsel würde die Wähler beruhigen, sieht sich getäuscht.

Die Große Koalition ist rechnerisch am Ende

Hinter den beiden Spitzenparteien folgt ein zerklüftetes Feld: Die SPD kommt auf 13 Prozent, die Grünen liegen bei 12, die Linke bei 11 Prozent. Die FDP, vor nicht allzu langer Zeit noch totgesagt, kratzt mit 4 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Sonstige Parteien vereinen 8 Prozent auf sich.

Das eigentlich Brisante steckt jedoch in der Arithmetik: Eine schwarz-rote Koalition aus Union und SPD hätte rechnerisch keine Mehrheit mehr. Damit ist jenes Bündnis, das gerade einmal seit Mai 2025 im Amt ist, demoskopisch bereits abgewählt. Übrig blieben nur unappetitliche Konstruktionen – ein Dreierbündnis unter Einbeziehung der Grünen oder eine Zusammenarbeit mit der AfD, die von den etablierten Parteien bekanntlich kategorisch ausgeschlossen wird. Stabilität sieht anders aus.

Reformpläne ohne Rückhalt im Volk

Doch die Zahlen erzählen noch eine zweite, womöglich noch unbequemere Geschichte. Die Reformpläne der Bundesregierung stoßen auf eine Wand aus Ablehnung. Lediglich rund ein Viertel der Befragten – exakt 25 Prozent – wäre bereit, im Zuge angekündigter Reformen persönliche Einschnitte hinzunehmen. Satte 72 Prozent lehnen solche Belastungen ab.

Man stelle sich das einmal vor: Eine Regierung, die den Bürgern Opfer abverlangen will, ohne dass diese auch nur ansatzweise an den Erfolg dieser Opfer glauben. Denn auch das Vertrauen in die Wirksamkeit der Reformen ist erschütternd gering. Nur 24 Prozent trauen der Regierung zu, mit ihren Plänen tatsächlich einen relevanten Beitrag zur Lösung der drängenden Probleme zu leisten. Ganze 73 Prozent zweifeln daran – und diese Skepsis durchzieht sämtliche politischen Lager.

Eine Regierung, der drei Viertel der Bürger nicht zutrauen, die zentralen Probleme zu lösen, hat ihre wichtigste Währung verspielt: das Vertrauen.

Ein Misstrauensvotum gegen die etablierte Politik

Was sich in diesen Zahlen offenbart, ist mehr als eine Momentaufnahme. Es ist die Quittung für Jahre einer Politik, die an den Sorgen der arbeitenden Mitte vorbeiregiert hat. Die galoppierende Inflation, das geplante 500-Milliarden-Schuldenpaket für Infrastruktur, die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 – all dies belastet kommende Generationen, während das Versprechen, keine neuen Schulden zu machen, kassiert wurde, kaum dass die Tinte unter dem Koalitionsvertrag getrocknet war.

Kein Wunder also, dass immer mehr Wähler den etablierten Parteien den Rücken kehren. Wer Reformen ankündigt, die niemand für sinnvoll hält, und gleichzeitig persönliche Opfer einfordert, darf sich über schwindenden Zuspruch nicht wundern. Die Demoskopie ist hier kein Gegner – sie ist nur der Bote einer unbequemen Wahrheit.

Was Anleger aus dem politischen Vertrauensverlust lernen sollten

Für den vorsorgenden Bürger sind diese Entwicklungen mehr als nur ein politisches Schauspiel. Politische Instabilität, ausufernde Staatsverschuldung und eine Inflation, die das Ersparte still und leise auffrisst, sind keine abstrakten Gefahren – sie betreffen jeden Sparer unmittelbar. Wenn das Vertrauen in die politische Führung erodiert, suchen kluge Köpfe nach Beständigem.

Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie unabhängig von Regierungswechseln, Wahlumfragen und politischen Versprechen ihren Wert bewahren. Als krisenfeste Ergänzung in einem breit gestreuten Portfolio können sie dabei helfen, das eigene Vermögen vor den Stürmen einer unsicheren Zeit zu schützen – dann, wenn Politiker längst die nächste Reform versprechen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen spiegeln ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wider. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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