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08.05.2026
05:57 Uhr

Hormuz in Flammen: US-Kriegsschiffe unter Beschuss – Trump nennt iranische Führung „Verrückte"

Die Straße von Hormuz, jene strategische Lebensader des globalen Energiehandels, hat sich binnen weniger Stunden erneut in ein Pulverfass verwandelt. In der Nacht zum Donnerstag eskalierte die Lage zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran auf eine Weise, die den brüchigen Waffenstillstand zwischen beiden Mächten praktisch zur Makulatur degradierte. Während US-Präsident Donald Trump die iranische Führung in gewohnt drastischer Manier als „Lunatics" – also Verrückte – bezeichnete, wurden amerikanische Lenkwaffenzerstörer offenbar Ziel iranischer Raketen, Drohnen und Schnellbootangriffe.

Schlag und Gegenschlag im Hormuz-Korridor

Das US-Zentralkommando CENTCOM bestätigte, dass die Zerstörer USS Truxtun, USS Rafael Peralta und USS Mason auf ihrer Passage durch die internationale Wasserstraße in Richtung Golf von Oman ins Visier genommen worden seien. Nach offizieller Darstellung Washingtons habe man die anfliegenden Bedrohungen abgefangen und im Gegenzug iranische Militäranlagen, Raketen- und Drohnenstartplätze sowie Aufklärungsstellungen zerstört. Bestätigt wurden Schläge auf den Hafen Bandar Abbas und die Insel Qeshm – beides empfindliche Punkte der iranischen Energieinfrastruktur.

Teheran wiederum sprach von einem klaren Bruch des Waffenstillstands. Die Vereinigten Staaten hätten einen iranischen Öltanker und ein weiteres Schiff am Eingang der Meerenge angegriffen, hieß es aus dem obersten militärischen Kommando. Die Antwort werde, so die Drohung, „kraftvoll und ohne Zögern" erfolgen. Washington bestreitet derweil, dass der Krieg wieder aufgeflammt sei – eine semantische Akrobatik, die in Anbetracht von Explosionen, Luftabwehrfeuer über Teheran und brennenden Häfen kaum noch jemand ernst nehmen dürfte.

Explosionen in Abu Dhabi und Dubai – die Lage gerät außer Kontrolle

Iranische Staatsmedien berichteten zudem von Detonationen in Abu Dhabi und Dubai. Die Vereinigten Arabischen Emirate gerieten ins Fadenkreuz von Vorwürfen, sie hätten als „Werkzeug des zionistischen Regimes" – so die wenig diplomatische Wortwahl der mit den Revolutionsgarden verbundenen Agentur Tasnim – an Operationen gegen iranische Anlagen mitgewirkt. Ob diese Anschuldigungen einer Überprüfung standhalten, bleibt offen. Bestätigt ist hingegen, dass am Montag erstmals seit Beginn des dreimonatigen Krieges ein chinesischer Tanker vor der Küste der VAE attackiert wurde – ein Ereignis, das in Peking für erhebliche Verstimmung sorgte und Außenminister Wang Yi zu einem ungewöhnlich deutlichen Appell zur Wiederöffnung der Meerenge veranlasste.

„Project Freedom" – Trumps zweiter Anlauf

Bemerkenswert ist die diplomatische Achterbahnfahrt der vergangenen Tage. Nachdem Saudi-Arabien und Kuwait dem amerikanischen Militär zunächst die Nutzung ihrer Stützpunkte und Lufträume untersagt hatten, wurden diese Beschränkungen mittlerweile wieder aufgehoben. Trump prüft nun einen Neustart der Operation „Project Freedom", die kommerzielle Schiffe mit Marine- und Lufteinheiten durch die Meerenge eskortieren soll. Die ursprüngliche Mission war nach lediglich 36 Stunden ausgesetzt worden, nachdem Kronprinz Mohammed bin Salman dem amerikanischen Präsidenten in einem Telefonat seine Bedenken übermittelt hatte. Welch ein bezeichnendes Bild: Die Supermacht USA muss bei den Golfmonarchien um Erlaubnis fragen, ob sie ihre eigenen Schiffe schützen darf.

Iran zieht rote Linien – Uran als Verhandlungsmasse

Auf diplomatischer Ebene bleibt der Knoten ungelöst. Der Sekretär der iranischen Nationalen Sicherheitskommission im Parlament bekräftigte gegenüber Nour News drei zentrale rote Linien: Es sei kein Uran außer Landes gebracht worden, das Recht auf Urananreicherung sei nicht verhandelbar, ebenso wenig die vollständige Aufhebung der Sanktionen und die Freigabe iranischer Auslandsguthaben. Trumps Behauptung, es seien 400 Kilogramm Uran aus dem Iran abgezogen worden, wurde als „politisches Bluffen und reine Lüge" zurückgewiesen.

Beobachter aus arabischen Hauptstädten warnen indes, Trumps permanente verbale Herabsetzung der iranischen Führung könnte sich als entscheidendes Hindernis für eine echte Beilegung des Konflikts erweisen. „Er möchte unbedingt, dass dies endet", so ein hochrangiger Golf-Diplomat, „aber die Iraner verweigern ihm bislang das, was er braucht, um sein Gesicht zu wahren. Und er scheint nicht zu begreifen, dass auch sie ihr Gesicht wahren müssen." Eine Lektion in Diplomatie, die in Washington offenbar verloren gegangen ist.

Europa als später Zaungast

Frankreich schickt unterdessen den nuklear angetriebenen Flugzeugträger Charles de Gaulle durch den Suezkanal Richtung Rotes Meer und Golf von Aden. Paris und London versuchen, sich nach zwei Monaten weitgehender Untätigkeit doch noch einen diplomatischen Sitz am Verhandlungstisch zu sichern. Frankreichs Präsident Macron stellte klar, sein Land sei nicht Konfliktpartei – ein durchaus pragmatischer Ansatz, der jedoch die Frage aufwirft, welche Rolle Europa in einer Welt eigentlich noch spielt, in der die wirklich wichtigen Entscheidungen längst zwischen Washington, Peking und den Golfhauptstädten fallen. Deutschland, einst stolze Wirtschaftsmacht, taucht in dieser geopolitischen Gleichung praktisch nicht mehr auf – ein Armutszeugnis für eine Berliner Außenpolitik, die sich offenbar lieber mit Genderfragen als mit Energiesicherheit beschäftigt.

Ölpreise auf Achterbahnfahrt – und was das für deutsche Verbraucher bedeutet

Die Märkte reagieren auf jede neue Wendung mit nervösen Zuckungen. Der Ölpreis sprang nach Bekanntwerden der nächtlichen Schläge nach oben, nachdem er zuvor auf optimistische Berichte aus saudischen Medien gefallen war. Für deutsche Verbraucher dürfte dies kaum eine gute Nachricht sein: Eine prolongierte Krise am Hormuz bedeutet höhere Energiepreise, weiter steigende Inflation und zusätzlichen Druck auf eine ohnehin angeschlagene Industrie. Die rot-schwarze Bundesregierung unter Friedrich Merz, die mit ihrem 500-Milliarden-Sondervermögen ohnehin schon an den finanziellen Grundfesten der nächsten Generation rüttelt, würde durch eine Ölpreisexplosion vollends in Bedrängnis geraten.

Gold und Silber als Anker im geopolitischen Sturm

In Zeiten, in denen Kriegsschiffe beschossen werden, Tanker brennen und ganze Großmächte um ihre Glaubwürdigkeit feilschen, zeigt sich einmal mehr, warum kluge Anleger seit Jahrtausenden auf physische Edelmetalle setzen. Während Aktienmärkte bei jeder Eskalation in Schockstarre verfallen und Währungen unter dem Druck von Inflation und Krise leiden, beweisen Gold und Silber ihre Funktion als monetärer Fels in der Brandung. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen möchte, sollte über eine sinnvolle Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio nachdenken – gerade in einer Zeit, in der die geopolitischen Risiken nicht ab-, sondern unaufhaltsam zunehmen.

Hinweis zur Anlageberatung

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar. Sie geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich vor einer Anlageentscheidung selbst umfassend zu informieren und gegebenenfalls einen unabhängigen Finanzberater zu konsultieren. Eine Haftung für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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