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06.05.2026
09:10 Uhr

Energiepolitischer Irrsinn: Funktionsfähiges Gaskraftwerk in Lubmin wird an Kiew verschenkt

Es klingt wie eine Realsatire, ist aber bittere Wahrheit: Ein voll funktionsfähiges Gaskraftwerk im mecklenburgischen Lubmin, einst Herzstück der Nord-Stream-1-Infrastruktur, wird an einen ukrainischen Kraftwerksbetreiber verschenkt. Während deutsche Unternehmen unter explodierenden Energiekosten ächzen, deutsche Bürger horrende Strompreise zahlen und die Industrie reihenweise abwandert, verteilt man hierzulande Kraftwerksanlagen wie Bonbons auf einem Kindergeburtstag. Willkommen in der deutschen Energiepolitik anno 2026.

Eine Anlage mit Geschichte – und ohne Zukunft im eigenen Land

Das Kraftwerk im Lubminer Industriehafen, betrieben von der Industriekraftwerk Greifswald GmbH (IKG), versorgte bis 2022 die Einspeisung russischen Erdgases mit der notwendigen Prozesswärme. Mit einer Leistung von 84 Megawatt war es ein zentraler Baustein der deutschen Energieversorgung. Doch nachdem die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 mutmaßlich gesprengt wurden – und Spuren bekanntlich in Richtung ukrainischer Akteure führen – stellte die Anlage ihren Betrieb ein. Mehrheitseigentümer der IKG ist die Sefe Securing Energy for Europe GmbH mit Sitz in Berlin, deren alleinige Eigentümerin wiederum die Bundesrepublik Deutschland ist. Mit anderen Worten: Der Steuerzahler verschenkt sein eigenes Inventar.

Käufer gesucht, keinen gefunden – also weg damit

Laut Sefe seien sämtliche Verkaufsversuche gescheitert. Statt das Kraftwerk zu modernisieren, einzumotten oder gar wieder in Betrieb zu nehmen, hat man sich für die wohl skurrilste aller Lösungen entschieden: Verschenken an die Ukraine, ausdrücklich „als Selbstabholer". Das Unternehmen begründet den Schritt mit dem Argument, dass dies wirtschaftlich keinen Nachteil gegenüber Rückbau und Verschrottung darstelle und der ukrainischen Energieinfrastruktur zugutekomme. Der Abbau ist bis zum Sommer geplant. Bemerkenswert: Die Verantwortlichen vor Ort wollen den Transport durch den Hafen möglichst diskret abwickeln – aus Sorge vor öffentlichem Aufruhr.

Berechtigte Empörung in der Bevölkerung

Und dieser Aufruhr hat seinen Grund. Die Stimmung in Vorpommern-Greifswald ist gereizt. Während die deutsche Industrie weiter in den Abgrund rutscht, weil die Energiepreise auf einem absurden Niveau verharren, verschenkt man ausgerechnet an jenen Staat ein Kraftwerk, dessen Akteure unter dringendem Verdacht stehen, die Nord-Stream-Pipelines vorsätzlich zerstört zu haben. Ein deutsches Gericht genehmigte zwischenzeitlich die Auslieferung eines mutmaßlichen Täters nach Deutschland. Die Aufklärung des wohl größten Anschlags auf europäische Infrastruktur in der Nachkriegsgeschichte stockt – aber Kraftwerke verteilen, das geht offenbar im Eiltempo.

Nikolaus Kramer, AfD-Abgeordneter im Landtag und Kreistag Vorpommern-Greifswald, bringt es auf den Punkt: Die Anlage hätte der Energiesicherheit Deutschlands dienen sollen. Seine Fraktion fordere im Kreistag, dass der Landrat die Landesregierung zum Bau eines neuen Gaskraftwerks am Standort Lubmin bewege – während gleichzeitig eine voll funktionsfähige KWK-Anlage abgebaut und verschenkt werde. Ein Schlag ins Gesicht der Bürger, so Kramer. Man muss kein Anhänger einer bestimmten Partei sein, um zu erkennen: Hier liegt der Finger in einer offenen Wunde.

Symbolpolitik auf Kosten der eigenen Bevölkerung

Die Tragik dieser Geschichte liegt im Symbolgehalt. Deutschland, einst Industrienation und Energie-Kraftzentrum Europas, reduziert sich zunehmend auf eine Republik der Symbolpolitik. Kraftwerke werden abgeschaltet, Reaktoren gesprengt, Pipelines zerstört – und was übrig bleibt, wird ins Ausland verschenkt. Gleichzeitig diskutiert die Politik über immer neue Klimaziele, ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen und eine im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045. Die Frage, woher der Strom für eine reindustrialisierte Wirtschaft eigentlich kommen soll, bleibt unbeantwortet. Stattdessen importiert man inzwischen sogar Kerosin aus Israel, weil die heimischen Raffineriekapazitäten nicht ausreichen.

Warum Edelmetalle in solchen Zeiten an Bedeutung gewinnen

Wer beobachtet, mit welcher Sorglosigkeit deutsche Politik und Staatsunternehmen mit nationalem Vermögen umgehen, der versteht, warum immer mehr Bürger ihr Vermögen außerhalb staatlich kontrollierter Strukturen absichern wollen. Physisches Gold und Silber sind seit Jahrtausenden ein bewährtes Mittel zur Vermögenssicherung – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen, Inflation oder energiepolitischen Kapriolen. In einem Umfeld, in dem die wirtschaftliche Substanz Deutschlands erodiert und der Staat seine eigenen Werte verschleudert, gewinnt die Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Vermögensportfolio zunehmend an Bedeutung.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen stellen die Meinung unserer Redaktion dar und keine Anlageberatung. Wir betreiben keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und gegebenenfalls qualifizierte Berater zu konsultieren. Für Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich.

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