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06.05.2026
05:50 Uhr

Ein Jahr Merz: Das vernichtende Zeugnis der Wähler für Schwarz-Rot

Man stelle sich vor, ein Mitarbeiter würde nach einem Jahr im Amt von 87 Prozent seiner Kollegen für unfähig gehalten – die Personalabteilung hätte den Kündigungsbescheid längst auf dem Tisch. Genau in dieser Situation befindet sich Bundeskanzler Friedrich Merz heute. Auf den Tag genau seit zwölf Monaten regiert die schwarz-rote Koalition, und das Geburtstagsgeschenk der Wähler fällt verheerend aus: Lediglich 13 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit des CDU-Kanzlers noch zufrieden. Ein Absturz, der seinesgleichen sucht.

Halbierung der Zustimmung in nur sechs Wochen

Die Zahlen des aktuellen RTL/ntv-Trendbarometers von Forsa lesen sich wie ein politischer Nachruf. Ende März lag der Zufriedenheitswert für Merz noch bei 23 Prozent – schon damals kein Ruhmesblatt. Innerhalb von etwas mehr als einem Monat hat sich die Schar seiner Unterstützer nahezu halbiert. Wer in der Privatwirtschaft eine derart steile Vertrauensabwärtsspirale produziert, würde sich vermutlich schon nach Anschlussverwendung umsehen müssen.

Besonders pikant: Selbst in den eigenen Reihen wendet man sich vom Kanzler ab. 53 Prozent der Unionsanhänger zeigen sich unzufrieden mit Merz, bei den Sozialdemokraten sind es gar 81 Prozent. Bei Grünen-Wählern liegt die Ablehnung bei 90 Prozent, bei Linken und AfD-Sympathisanten bei astronomischen 98 Prozent. Wer regiert hier eigentlich noch für wen?

AfD baut Vorsprung auch bei Kompetenzfrage aus

In der Sonntagsfrage manifestiert sich das Misstrauen gegen die Regierung in handfesten Zahlen. Die Union dümpelt bei 22 Prozent, die SPD bei mageren 12 Prozent – zusammen also gerade einmal 34 Prozent. Die AfD hingegen thront stabil bei 27 Prozent und hält ihren Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Kanzlerpartei. Im Vergleich zur Bundestagswahl hat sie mehr als sechs Punkte zugelegt, während CDU/CSU in nahezu identischem Umfang verloren haben. Die SPD ist von Platz zwei auf den vierten Rang abgerutscht – ein historischer Tiefpunkt für die einst stolze Volkspartei.

Noch bemerkenswerter ist die Entwicklung bei der Kompetenzfrage. Auf die klassische Forsa-Frage, mit welcher Partei die Probleme Deutschlands am besten zu lösen seien, antworten 14 Prozent: AfD. Die Union folgt mit nur noch 12 Prozent (minus ein Punkt), die Grünen kommen auf acht Prozent, SPD und Linke liegen mit jeweils fünf Prozent abgeschlagen am Ende des Feldes. Eine erdrückende Mehrheit von 54 Prozent traut allerdings keiner Partei mehr zu, die immensen Probleme des Landes zu bewältigen. Ein Misstrauensvotum gegen das gesamte etablierte System.

Wirtschaftspessimismus auf Rekordniveau

Die fatale Stimmung im Land hat handfeste Gründe. Zwei Drittel der Deutschen – exakt 66 Prozent – erwarten, dass sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtern werde. Nur magere 12 Prozent glauben überhaupt noch an eine Verbesserung in den kommenden Jahren. Kein Wunder: Das von Merz vor der Wahl noch kategorisch ausgeschlossene 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur belastet die Bürger über Generationen hinweg, die Klimaneutralität bis 2045 wurde im Grundgesetz zementiert, und die Inflation frisst sich unaufhaltsam durch die Sparbücher der fleißigen Mittelschicht.

Wer Merz vor einem Jahr gewählt hat in der Hoffnung auf eine wirtschaftliche Wende, einen migrationspolitischen Kurswechsel oder eine Rückbesinnung auf bürgerlich-konservative Werte, sieht sich heute brutal enttäuscht. Stattdessen wurden Wahlversprechen entsorgt, neue Schulden in nie gekannter Höhe aufgenommen und der ideologische Kurs der Vorgängerregierung im Wesentlichen fortgeschrieben. Die Quittung kommt nun bei jeder neuen Umfrage.

Grüne profitieren – paradoxerweise

Eine Pointe der Erhebung ist der Höhenflug der Grünen, die mit 16 Prozent ihren stärksten Wert seit drei Jahren erreichen. Zuletzt hatten sie im Mai 2023 dort gestanden. Dass ausgerechnet jene Partei, deren ideologische Handschrift weite Teile der gegenwärtigen Misere mitverursacht hat, von der Schwäche der Regierung profitiert, zeigt die ganze Tragik der politischen Lage. Während konservative Wähler offenbar zur AfD abwandern oder resigniert zu Hause bleiben, sammelt sich das linke Milieu hinter den Grünen – nicht weil sie überzeugen, sondern weil die SPD ihre Wähler im Regierungsmodus verbrennt.

Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten

Was bedeutet diese politische Vertrauenskrise für den Bürger ganz konkret? Wenn zwei Drittel der Deutschen mit weiterem wirtschaftlichen Niedergang rechnen, wenn die Schuldenpolitik ungebremst Fahrt aufnimmt und die Inflation am Ersparten nagt, dann rückt die Frage nach werthaltigen, krisenresistenten Anlagen unweigerlich in den Vordergrund. Physisches Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Vermögensanker bewährt – gerade dann, wenn das Vertrauen in Politik und Währung erodiert. Wer sein Vermögen breit streut und einen substanziellen Anteil in Edelmetallen außerhalb des Bankensystems hält, schützt sich vor den ungewissen Folgen einer Politik, die ihre eigenen Bürger immer weniger erreicht.

Hinweis: Der vorstehende Beitrag stellt ausdrücklich keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist verpflichtet, vor einer Anlageentscheidung eigenständig zu recherchieren oder einen qualifizierten Berater hinzuzuziehen. Eine Haftung für die Folgen individueller Anlageentscheidungen wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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