Kostenlose Beratung
07930-2699
150.000
Kunden
Sicherer
Versand
Keine
Meldepflicht
Kettner Edelmetalle
Menü
24.06.2026
16:07 Uhr

Die Wagenknecht-Jugend träumt vom Nato-Austritt – und schafft gleich noch den Verfassungsschutz mit ab

Wer geglaubt hatte, der politische Realitätsverlust kenne in diesem Land bereits seinen Tiefpunkt, der wurde in Magdeburg eines Besseren belehrt. Dort tagte die Jugendorganisation des Bündnis Sahra Wagenknecht – kurz JSW – und beschloss ein Programm, das in seiner Radikalität selbst die Mutterpartei in den Schatten stellt. Rund 200 Delegierte verabschiedeten Forderungen, die man, je nach Standpunkt, als revolutionär oder schlicht als realitätsfern bezeichnen darf. Bundesvorsitzende bleibt die 22-jährige Anastasia Wirsing.

Raus aus der Nato, raus aus der Verantwortung

Die zentrale Forderung lässt aufhorchen: Deutschland solle die Nato sofort verlassen. US-Truppen müssten das Land komplett räumen, die Air Base Ramstein gleich mit. Begründet wird das Ganze mit dem hehren Wunsch, Deutschland möge sich zum „neutralen Vermittlerstaat“ aufschwingen. Eine bemerkenswerte Vorstellung – ausgerechnet in einer Zeit, in der der Ukraine-Krieg unvermindert tobt und der Nahost-Konflikt im Sommer 2025 dramatisch eskalierte.

Man fragt sich unwillkürlich: In welcher Welt lebt eine politische Jugend, die ernsthaft glaubt, ein wehrloses, bündnisfreies Deutschland würde von Moskau oder Peking als geschätzter Friedensstifter hofiert? Wer den Schutzschirm einreißt, unter dem dieses Land seit Jahrzehnten Wohlstand und Sicherheit genießt, der sollte zumindest einen Plan B in der Hinterhand haben. Diesen Plan B sucht man in den Beschlüssen vergebens.

Die Abschaffung des Verfassungsschutzes

Als wäre der außenpolitische Befreiungsschlag nicht genug, soll gleich auch noch der Inlandsgeheimdienst verschwinden. Der Verfassungsschutz, so heißt es im Beschluss, werde seit jeher „politisch instrumentalisiert“, um die Opposition zu beobachten und zu diskreditieren. Eine knappe Mehrheit votierte für die ersatzlose Streichung.

Nun mag man der Kritik am Verfassungsschutz in Teilen durchaus etwas abgewinnen – die Behörde hat sich in der Vergangenheit nicht immer als überparteilicher Hüter der Verfassung erwiesen. Doch der Sprung von berechtigter Kritik zur kompletten Abschaffung gerät hier zur reflexhaften Geste. Wer einen Apparat ersatzlos beerdigt, ohne über Reform und Kontrolle nachzudenken, betreibt keine kluge Politik, sondern Symbolpolitik.

Eine Resolution mit bitterem Beigeschmack

Besonders heikel: Der Jugendverband verabschiedete eine Resolution gegen den Zionismus, die diesen als „ethnonationalistisch“ brandmarkte. Auf Instagram garnierte man das Ganze mit einem Bild der israelischen Staatsgründung – versehen mit blutenden Buchstaben. Der Vorwurf des Antisemitismus folgte prompt, der Beitrag wurde anschließend stillschweigend gelöscht. Eine Entgleisung, die viel über die geistige Verfasstheit dieser politischen Nachwuchsgeneration verrät.

Das soziale Wünsch-dir-was

Flankiert wird der sicherheitspolitische Befreiungsschlag von einem sozialpolitischen Wunschzettel: rückzahlungsfreies Bafög, kostenloser öffentlicher Nahverkehr, mehr Arbeitnehmer in Aufsichtsräten. Alles klingt verlockend – nur stellt sich, wie so oft bei dieser politischen Strömung, die Frage nach dem Bezahler. Geld, das der Staat nicht hat, kann er nun einmal nicht verteilen, ohne neue Schulden aufzutürmen oder die Notenpresse anzuwerfen.

„Die Politik muss den Menschen dienen, nicht umgekehrt“, schreibt der Jugendverband abschließend.

Ein hübscher Satz. Nur wirkt er hohl, wenn die dahinterstehenden Forderungen das Land in außenpolitische Isolation und finanzielle Unsicherheit zu stürzen drohen.

Was bleibt: Beständigkeit in unsicheren Zeiten

Was lehrt uns dieser Magdeburger Kongress? Vor allem eines: Die politische Landschaft Deutschlands wird zunehmend von Strömungen geprägt, deren Vorstellungen von der Wirklichkeit weit entfernt sind. Genau in solchen Zeiten der politischen Unberechenbarkeit zeigt sich, wie wichtig krisenfeste Werte bleiben. Während Parteien und Verbände mit immer abenteuerlicheren Forderungen um Aufmerksamkeit buhlen, haben physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrtausende bewiesen, dass sie ihren Wert bewahren – unabhängig davon, welche politischen Experimente gerade Konjunktur haben. Eine sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen war selten so naheliegend wie heute.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen selbst zu verantworten. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen