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24.06.2026
16:42 Uhr

Atom-Comeback in den USA: Trump entfacht mit 17,5 Milliarden Dollar die nukleare Renaissance – während Deutschland abschaltet

Während in Deutschland die letzten Kernkraftwerke unter ideologischem Jubelgesang vom Netz gerissen wurden, geht man in den Vereinigten Staaten genau den entgegengesetzten Weg. Die Administration von Präsident Donald Trump hat ein milliardenschweres Kreditprogramm aufgelegt, um den Bau neuer Reaktoren massiv zu beschleunigen. Die Botschaft könnte deutlicher kaum sein: Wer im Zeitalter der künstlichen Intelligenz wirtschaftlich überleben will, braucht zuverlässige, planbare und immer verfügbare Energie – und nicht den Glücksgriff aus Wind und Sonne.

17,5 Milliarden Dollar für die Energie der Zukunft

Wie das Wall Street Journal berichtet, plane das US-Energieministerium unter Minister Chris Wright ein zinsgünstiges Kreditprogramm im Umfang von 17,5 Milliarden Dollar. Damit sollen Versorgungsunternehmen in die Lage versetzt werden, Bestellungen für die AP1000-Reaktoren des Konzerns Westinghouse Electric zu finanzieren. Fünf Darlehen für jeweils Doppelreaktor-Projekte seien vorgesehen – insgesamt also zehn neue Reaktoren.

Sieben Versorger hätten bereits formelle Absichtserklärungen unterzeichnet, so das Ministerium, ohne die Namen zu nennen. Minister Wright sprach davon, das Programm werde „die nächste amerikanische nukleare Renaissance entfesseln". Durch die beschleunigte Abwicklung könnten bis zu drei Jahre Bauzeit eingespart und die Baukosten gesenkt werden. Die AP1000-Reaktoren produzieren jeweils rund 1.100 Megawatt – genug, um eine mittelgroße Stadt oder ein gewaltiges Rechenzentrum mit Strom zu versorgen.

Der wahre Hunger nach Strom

Hinter dieser Offensive steckt knallharte ökonomische Realität. Allein in diesem Jahr dürften die großen Technologiekonzerne rund 800 Milliarden Dollar in Rechenzentren investieren. Hinzu kommen die Rückverlagerung der Industrie und die fortschreitende Elektrifizierung. Der Bedarf an verlässlicher Grundlast-Energie explodiert förmlich. Solar und Wind, so launisch wie das Wetter selbst, können diese Anforderungen schlichtweg nicht erfüllen. Wer braucht Strom nur dann, wenn die Sonne scheint? Niemand, der eine moderne Volkswirtschaft am Laufen halten will.

„Es bringt die flottenweite Entwicklung der Kernkraft in den Vereinigten Staaten so richtig in Gang", erklärte Westinghouse-Chef Dan Sumner.

Die Krux mit der Umsetzung

Doch so ambitioniert das Vorhaben klingt – die amerikanische Bilanz beim Bau neuer Reaktoren ist bislang ernüchternd. Die einzigen fertiggestellten AP1000-Anlagen, die Blöcke 3 und 4 des Kraftwerks Vogtle in Georgia, gingen erst 2023 und 2024 ans Netz und benötigten ganze zehn Jahre Bauzeit. Die neuen Reaktoren sollen frühestens 2035 verfügbar sein.

Im internationalen Wettlauf liegt unterdessen China klar vorne: 40 Reaktoren befinden sich dort im Bau, gefolgt von Indien mit acht und Russland mit sechs. Der Westen droht hier den Anschluss zu verlieren – während Trump nun zumindest gegensteuert.

Und Deutschland? Ein Lehrstück in Selbstsabotage

Man kann das amerikanische Vorgehen kaum betrachten, ohne den Kopf über die deutsche Energiepolitik zu schütteln. Hierzulande hat man die letzten sicheren, leistungsfähigen Kernkraftwerke aus reinem ideologischem Eifer abgeschaltet – und importiert nun teuren Atomstrom aus Frankreich oder schaltet im Notfall klimaschädliche Kohlemeiler wieder an. Welch eine Logik. Während die größte Volkswirtschaft der Welt auf zuverlässige Grundlast setzt, verbarrikadiert sich Deutschland hinter Windrädern und der Hoffnung auf günstiges Wetter. Ein Großteil der Bürger spürt längst, dass diese Politik nicht für, sondern gegen den Industriestandort Deutschland gerichtet ist.

Die Konsequenzen sind absehbar: explodierende Strompreise, abwandernde Industrie und eine wachsende Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten. Während andere Nationen in ihre Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit investieren, leistet sich Deutschland den Luxus, sich selbst die Energiebasis zu entziehen.

Was bedeutet das für Anleger?

In einer Welt, in der Energiepolitik zunehmend zum geopolitischen Schachspiel wird und ganze Volkswirtschaften ihre Versorgungssicherheit aufs Spiel setzen, gewinnt die Frage nach echter Werterhaltung an Brisanz. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen möchte, sollte über eine breite Streuung nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als zuverlässiger Anker in unsicheren Zeiten bewährt – unabhängig davon, welche energiepolitischen Irrwege Regierungen einschlagen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier wiedergegebenen Informationen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und den uns vorliegenden Quellen. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Für individuelle Entscheidungen empfehlen wir die Konsultation eines unabhängigen Fachberaters.

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