Silber Tetradrachme Cassius Longinus Monogramm (85-42 v. Chr. | Hauptverschwörer gegen Julius Caesar)

Rund 15,5 g antikes Silber mit dem Monogramm des Caesar-Gegners Longinus – Weltgeschichte zum Anfassen
Handgeprägtes Unikat mit 2.000 Jahren Patina – kein Exemplar gleicht dem anderen
Materialwert und Sammlerhistorie vereint – jetzt reduziert, versichert und anonym geliefert
Weltgeschichte in Silber: Rund 15,5 g antikes Münzsilber mit dem Monogramm des Caesar-Gegners Longinus – ein greifbares Zeugnis vom Untergang der römischen Republik
Jedes Stück ein Unikat: Handgeprägte Stempel, individuelle Beizeichen und 2.000 Jahre Patina machen jede Tetradrachme zum unverwechselbaren Einzelstück für Ihre Sammlung
Substanzwert plus Sammlerreiz: Silber mit 950–980/1.000 Feinheit verbindet echten Materialwert mit numismatischer Historie – jetzt reduziert und versichert bis zu Ihrer Haustür

Silber Tetradrachme des Cassius Longinus – Zeitzeuge der Iden des März
Es gibt Münzen, die man kauft. Und es gibt Münzen, bei denen man beim ersten Berühren den Atem der Weltgeschichte spürt. Diese antike Tetradrachme gehört zur zweiten Sorte: Sie trägt das Monogramm jenes Mannes, der als strategischer Kopf hinter der berühmtesten Verschwörung der Antike gilt – Gaius Cassius Longinus (85–42 v. Chr.), Schwager des Brutus und Haupt des Komplotts gegen Gaius Julius Caesar. Geprägt wurde sie in Antiochia am Orontes, der reichen Metropole Syriens, unter römischer Verwaltung und im Namen sowie mit den Typen des längst verstorbenen Seleukidenkönigs Philippos I. Philadelphos. Ein Stück Silber, das die Republik, das Seleukidenreich und das werdende Imperium in einer einzigen Prägung bündelt.
Das Motiv: Königsporträt und thronender Zeus
Der Avers zeigt den nach rechts blickenden Kopf Philipps I. mit dem königlichen Diadem, dessen Bänder in den Nacken fallen. Auffällig sind die üppigen, spiralig gedrehten Korkenzieherlocken, die Stirn, Ohr und Hals umrahmen – hellenistische Porträtkunst in kräftigem Hochrelief, gefasst von einem Perlkreis. Die Rückseite ist reine Staatskunst: Zeus Nikephoros thront nach links, in der ausgestreckten Rechten die geflügelte Siegesgöttin Nike, in der Linken das lange Zepter. Ringsum verläuft die griechische Umschrift ΒΑΣΙΛΕΩΣ ΦΙΛΙΠΠΟΥ ΕΠΙΦΑΝΟΥΣ ΦΙΛΑΔΕΛΦΟΥ, das Ganze eingefasst von einem Kranz. Und im Feld steht das entscheidende Detail – das Monogramm, das die Prägung der Amtszeit des Cassius in Syrien zuordnet.
- Avers: diademiertes Herrscherporträt nach rechts, Lockenfrisur, Perl- bzw. Fadenkreis
- Revers: Zeus mit Nike und Zepter, nach links thronend, im Kranz
- Legende: ΒΑΣΙΛΕΩΣ ΦΙΛΙΠΠΟΥ ΕΠΙΦΑΝΟΥΣ ΦΙΛΑΔΕΛΦΟΥ
- Monogramm: Kürzel des Gaius Cassius im Feld – das numismatische Herzstück dieser Münze
Der Mann hinter dem Monogramm
Sein militärischer Aufstieg begann 53 v. Chr. Im Krieg gegen die Parther rettete Cassius nach der Niederlage des Marcus Licinius Crassus in der Schlacht bei Karrhai die Überreste des römischen Heeres und verteidigte die Provinz Syrien erfolgreich. Nachdem er zum Prätor und anschließend zum Senator ernannt wurde, agierte er stets besonnen und mit großem politischem Geschick. Als Caesar sich zum „Dictator perpetuus“ – zum Diktator auf Lebenszeit – erheben ließ, sah Longinus es als seine Pflicht an, die Republik zu retten und der Tyrannei zu entkommen, indem er die alte, republikanische Ordnung wiederherstellte.
Er überzeugte die Skeptiker und handelte aus pragmatischem, politischem Kalkül. Trotz seines Anratens verschonten die Verschwörer Mark Anton, den engen Vertrauten Caesars – und dieser kippte die erwartete Freude im Volk in Trauer. Es folgte die Flucht des Longinus und des Brutus in den Osten Roms, wo beide ein großes Heer aufstellten. Im Jahr 42 v. Chr. kam es in Makedonien zur entscheidenden Schlacht bei Philippi gegen die Caesarianer Marcus Antonius und Octavian. Als Longinus den Flügelkampf gegen Antonius verlor und fälschlicherweise glaubte, Brutus sei gefallen, nahm er sich das Leben.
Umlaufware: jedes Exemplar ein Unikat
Diese Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Jede dieser Münzen wurde von Hand geschlagen – der Schrötling ist unregelmäßig rund, der Rand wellig, die Prägung am Rand mitunter schwach. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung: Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und vom gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Die Daten auf einen Blick
- Nennwert: 4 Drachmen (Tetradrachme)
- Edelmetall: Silber, Feinheit 950–980/1.000
- Feingewicht: 15,5 g – Rohgewicht 15,5 g
- Durchmesser: ca. 30–35 mm
- Prägeort / Herkunft: Antiochia
- Prägejahr: divers, antike Handprägung
- Erhaltung: Umlaufware (gebraucht), bankenüblich
- Lieferung: im Samtbeutel, als Werteversand
Tetradrachme, Denar & Co. – die Einordnung
Die Tetradrachme war über Jahrhunderte die Leitmünze der griechischen Welt: vier Drachmen, rund 15 bis 16 Gramm Silber, das Rückgrat des Fernhandels von Athen bis Antiochia. Im römischen Osten wurden Tetradrachmen im Alltag grob mit vier Denaren gleichgesetzt und liefen neben der römischen Reichswährung weiter. Der Vergleich lohnt: Ein republikanischer Denar ist kleiner, leichter und häufiger – dafür wirkt das große Schrötlingsformat der Tetradrachme im Hochrelief deutlich imposanter und bietet der Porträtkunst ungleich mehr Fläche. Wer Numismatik sammelt, bekommt hier beides in einem Stück: hellenistische Bildsprache und römische Machtpolitik.
Silber als Sachwert – und als Sammlerstück
Silber ist seit Jahrtausenden Münzmetall, Zahlungsmittel und Symbol für Reichtum und Prestige. Sein innerer Wert speist sich aus den physikalischen Eigenschaften und der weltweiten Nachfrage als Rohstoff: Elektronik, Solartechnik und Medizintechnik greifen dauerhaft darauf zu, während das Angebot begrenzt bleibt. Anders als Fiat-Geld, das vom Vertrauen in Regierungen lebt, braucht Silber keine Garantie von außen. Es ist langlebig, behält seine Eigenschaften über Jahrhunderte hinweg – diese Münze beweist es seit über 2.000 Jahren – und ist weltweit liquide. Als greifbarer Sachwert dient physisches Edelmetall vielen Anlegern als Inflationsschutz und als Krisenschutz, gerade in Phasen politischer oder monetärer Unruhe.
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überlebt – und Silber begleitet sie seit der Antike als Geld des Alltags.
Für Anleger in Deutschland relevant: Gewinne aus dem Verkauf physischen Silbers sind nach geltender Rechtslage grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird. So lassen sich Silbermünzen als Baustein für Werterhalt nutzen und über Generationen weitergeben.
Für wen sich diese Tetradrachme eignet
Wer moderne Anlagemünzen kennt, ist gleichbleibende Qualität und feste Auflagen gewohnt. Eine antike Tetradrachme funktioniert anders: kein Katalogjahrgang, keine Stempelglanz-Perfektion – dafür eine über zwei Jahrtausende alte Biografie im Metall. Wo ein zeitgenössischer Silberbarren reine Gewichtsfrage ist, addiert dieses Stück den historischen und numismatischen Reiz. Ideal also für Sammler antiker Münzen, für Freunde römischer und hellenistischer Geschichte sowie für alle, die ihrem Edelmetallbestand ein Stück mit echtem Erzählwert hinzufügen möchten. Ein Geschenk, das man nicht zweimal erklären muss.


